journalistische arbeitsproben

Eingewanderte Arten: Keine Panik vor neuen Tieren und Pflanzen

Regelmäßig dasselbe Szenario: Eine unbekannte Spinne taucht auf, und es entsteht eine Hysterie in sozialen Medien. Dabei sind eingewanderte Arten selten gefährlich. (SWR1 Aktuell, 14.08.2017) MEHR.

Bagatellfälle vor Gericht: "Oft hat es vorher schon geknirscht"

Kündigung wegen sechs Maultaschen oder ein paar Euro Porto - dass solche Bagatellfälle vor Gericht landen, ist nicht selten, so der Arbeitsrechtler Frank Hahn. Meistens ist dann aber schon etwas vorgefallen. (SWR Aktuell BW, 28.07.2017) MEHR.

CSD Stuttgart: Schirmherrin legt sich mit konservativen Christen an

In Stuttgart hat Regionalbischöfin Gabriele Arnold die Schirmherrschaft über den CSD übernommen und sich für die Ehe-Öffnung der Kirche ausgesprochen. Damit löste sie beim konservativen Flügel der Protestanten im Ländle einen kleinen Eklat aus. (L-Mag, 25.7.2017) MEHR.

NSU-Schriftzug: Drei Buchstaben, ein Missverständnis

Eine aktuelle Dokumentation über den Mord an Michèle Kiesewetter hat es ans Licht gebracht: Schon 2007 existierte am Tatort der Schriftzug "NSU". Meinte er die Terrorzelle? Oder ging es um Autos aus Neckarsulm? Eine Zeitreise zurück in der Auto-Liebhaber-Welt. (SWR Aktuell BW, 28.04.2017) MEHR.

Franken-"Tatort": Es menschelt in Bamberg

Es ist der dritte Franken-"Tatort" des Bayerischen Rundfunks und der erste in Oberfranken. Zum Ärger aller Bayreuther spielt er nicht hier, sondern gedreht wurde ausgerechnet in Bamberg. Die Geschichte könnte aber genauso gut in Bayreuth wie an jedem anderen Ort spielen. Die Franken packen bei "Am Ende geht man nackt" ein besonders heikles Thema an: Flüchtlinge. Kommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs) ermittelt undercover. Und der Fall und seine kleineren "Fälle" drumherum verlangen den anderen im Team um Paula Rungelhahn (Dagmar Manzel) einiges ab. Spannend erzählt ist das. Und greift den Zuschauer auch bei seinem eigenen Gewissen.(Nordbayerischer Kurier, 07.04.2017) MEHR.

Kommentar zum Bildungsplan: Toleranz durchdeklinieren

Früher sind neue Lehrpläne und Richtlinien für den Unterricht einfach in Kraft getreten. Niemand hat's gemerkt, niemand hat sich daran gestört. Und das war auch gut so, denn der Staat oder eine Landesregierung ist nicht verpflichtet, die Öffentlichkeit an jedem Prozess politischer Gestaltung beteiligen zu müssen. Jetzt ist das anders - und das stellt den Staat vor neue Herausforderungen.(Nordbayerischer Kurier, 28.12.2016) MEHR.

Neue Richtlinien für Sexualerziehung in Bayern

Lange wurde um sie gerungen, jetzt hat Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle die neuen Richtlinien für Familien- und Sexualerziehung in der Schule noch vor Weihnachten in Kraft gesetzt. Ohne mit der Opposition gesprochen zu haben. Und zum Ärger von Lesben und Schwulen, die in der endgültigen Fassung der Richtlinien ein Einknicken vor der AfD-nahen "Demo für alle" sehen, die auch schon in Baden-Württemberg neue Bildungspläne blockiert und die Diskussion darüber gelenkt hatte.(Nordbayerischer Kurier, 27.12.2016) MEHR.

Miese FB-Masche: Fake-News, um abzuzocken

"FAMILIENDRAMA: Zwei Kinder getötet - Vater begeht Selbstmord in Bayreuth". Unter dieser Schlagzeile verbreitet ein neues selbsternanntes Nachrichten-Profil seit Dienstagnacht falsche News. Viele Facebook-User glaubten die Geschichte aber und fragten sogar öffentlich: "Warum berichtet der Kurier nicht darüber?" Achtung: Klickt man sich in das "Nachrichten-Angebot" rein, ist es möglich, dass der Computer mit Schad-Software attackiert wird, um Daten abzufischen oder Geld zu erpressen - nicht nur in Bayreuth. (Nordbayerischer Kurier, 16.11.2016) MEHR.

Til Schweigers Bier kommt aus Bayreuth

Am Freitag hat Schauspieler Til Schweiger offiziell sein Restaurant "Barefood Deli" in Hamburg eröffnet. Einfache und bodenständige Speisen sollen eingeboten werden. Und ein leichtes Bier, das Schweiger-Bier "Tils". Und das kommt aus Franken - von Maisel & Friends in Bayreuth. (Main-Post, 04.11.2016) MEHR.



Quelle: http://www.mainpost.de/ueberregional/bayern/Schauspieler;art16683,9404631
© Main-Post 2017


Quelle: http://www.mainpost.de/ueberregional/bayern/Schauspieler;art16683,9404631
© Main-Post 2017
Freitag hat Schauspieler Til Schweiger offiziell sein Restaurant „Barefood Deli“ in Hamburg eröffnet. Einfache und bodenständige Speisen sollen angeboten werden. Und ein leichtes Bier, das Schweiger-Bier „Tils“. Das kommt allerdings nicht aus Hamburg, sondern aus Franken – von der Bayreuther Brauerei Maisel.

Quelle: http://www.mainpost.de/ueberregional/bayern/Schauspieler;art16683,9404631
© Main-Post 2017
Freitag hat Schauspieler Til Schweiger offiziell sein Restaurant „Barefood Deli“ in Hamburg eröffnet. Einfache und bodenständige Speisen sollen angeboten werden. Und ein leichtes Bier, das Schweiger-Bier „Tils“. Das kommt allerdings nicht aus Hamburg, sondern aus Franken – von der Bayreuther Brauerei Maisel.

Quelle: http://www.mainpost.de/ueberregional/bayern/Schauspieler;art16683,9404631
© Main-Post 2017

Craftbier: Trend Holzfass-Lagerung

Craftbier ist inzwischen schon kein Phänomen mehr, sondern ganz normaler Bestandteil eines fast jeden Gasthaus-Angebotes. Der neue Trend innerhalb dieses Marktsegments heißt: Fassreifung. Ein Starkbier, gängigerweise ein Bock, wird beispielsweise in ein Whiskey-Fass gefüllt und nach ein paar Monaten der Reifung mit neuen Geschmacksnuancen angereichert als "Barrel-aged Bock" verkauft. Auch Maisel & Friends experimentiert mit Fassreifung. Woher der Trend kommt und was ihn so unkalkulierbar macht. (Nordbayerischer Kurier, 07.12.2016) MEHR.

New Beer Generation: Die IPA-Pioniere

Als die beiden Amerikaner Luke Kennedy und Mark Zunkel entschieden, eigenes Bier in Franken zu brauen, amerikanisches Bier, und eine Bierbar aufzumachen, da wurden sie von ihren Freunden für verrückt erklärt. Reich werden sie mit ihrer Mikro-Brauerei New Beer Generation und der Bar "Mr. Kennedy" zwar nicht. Aber heute sind sie mit "NBG", wie ihr Unternehmen abgekürzt heißt, die Vorreiter der Craftbier-Bewegung in Mittelfranken.(Nordbayerischer Kurier, 07.11.2016) MEHR.

Wildtiere im Zirkus: ja oder nein?

Zirkus Krone kommt nach Bayreuth. Und die Tierschützer gehen wieder auf die Barrikaden? Zu Recht? Sind Wildtiere im Zirkus noch zeitgemäß? Ja, die gehören einfach dazu, findet Kurier-Redakteurin Susanne Will. Nein, meint Kurier-Redakteurin Kerstin Fritzsche, ein Wildtier-Verbot müsste her. (Pro und Contra im Nordbayerischen Kurier, 08.10.2016) MEHR.

Sexuelle Vielfalt in immer mehr Lehrplänen

Bayern will es einfach machen, Hessen und Thüringen haben es einfach gemacht: Immer mehr Bundesländer verankern Aufklärung über sexuelle Vielfalt in ihren Lehrplänen. Die konservativ-homophobe "Demo für alle" macht mal wieder dagegen mobil: diesmal in Wiesbaden. (L-Mag, 05.10.2016) MEHR.

Bier: Eine Frage der Moleküle

Bier ist Wasser, Hopfen, Malz und Hefe in Veredelung - klar, das wissen wir vom Reinheitsgebot. Warum Bier aber so schmeckt, wie es schmeckt und dass wir unterschiedliche Aromen beim Biertrinken erleben, das ist knallharten chemisch-physikalischen Abläufen geschuldet. Was genau beim Geschmackserlebnis passiert und wie man dies als Gastronom sinnvoll nutzt, darum ging es beim ersten Bierforum Bayern des Kompetenzzentrums Ernährung Kulmbach in Maisel's Bier-Erlebnis-Welt in Bayreuth. (Nordbayerischer Kurier, 27.09.2016) MEHR. Mit Video.

3. Franken-"Tatort" im Flüchtlingsheim

Der dritte Fall des Franken-"Tatorts" führt das Team um Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) nach Bamberg. In einer Flüchtlingsunterkunft ist eine Frau verbrannt. Jemand hat einen Brandsatz in die Küche der Gemeinschaftsunterkunft geworfen, der Kamerunerin war der Fluchtweg versperrt. Gedreht wird noch bis Freitag auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in Bamberg - das erste Mal in Oberfranken.(Nordbayerischer Kurier, 06.09.2016) MEHR.

Nehmen Roboter uns die Arbeitsplätze weg?

130 Jahre ist die Industrielle Revolution her. Seitdem hat sich vieles, vor allem dort, wo Maschinen monotone Arbeiten im Fertigungsprozess übernommen haben, verbessert. Jetzt stecken wir mitten in der Digitalisierung. Und so manch einer hat Angst, dass Kollege Roboter ihm nicht nur assistiert, sondern ihm komplett den Job klaut. Ist das berechtigt?(Nordbayerischer Kurier, 04.07.2016) MEHR.

Bildungsplan im Ländle tritt in Kraft

Aufatmen in Baden-Württemberg: Die homophobe Allianz "Demo für alle" konnte sich mit ihrer Angst-Kampagne gegen eine angebliche "Frühsexualisierung" in Schulen nicht durchsetzen. Die Akzeptanz von LGBT steht ab dem kommenden Schuljahr in den Lehrplänen. Zweieinhalb Jahre wurde darum gerungen, teils in gewalttätiger Auseinandersetzung. Und die "Demo für alle" wird mit dem Protest sicher nicht aufhören. (L-Mag, 05.04.2016) MEHR.

 

Warum Dagmar Wöhrl zu Twitter zurückkehrte

Twitter wird am Montag zehn Jahre alt. Das 140-Zeichen-Netzwerk wächst in Deutschland zwar nur sehr langsam, aber als Nachrichten-Medium gewinnt es an Bedeutung. Das ist Segen und Fluch zugleich. Vor allem für Politiker, die vermehrt digital beleidigt werden. Anfang vergangener Woche hat die Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl mit einem Blog-Beitrag Aufsehen erregt. Darin schildert sie, warum sie Twitter den Rücken kehrte - und doch wiederkam. Wir wollten es genauer wissen. (Nordbayerischer Kurier, 21.03.2016) MEHR.

 

 

 

Kommentar zum Haustierabschuss: Bayern ist noch im Mittelalter

500.000 Euro sind nicht viel Geld. Nicht viel Geld für ein reiches Bundesland. Für ein nachhaltiges Programm, das Tierelend verringern oder gar verhindern hilft. (Nordbayerischer Kurier, 19.11.2015) MEHR.

 

 

 

Deutschlands jüngster Braumeister zum Craftbier-Boom: "Wir hinken bei der Vielfalt sehr hinterher"

Deutschland, ach was, fast die ganze Welt erlebt derzeit gerade einen Craftbier-Boom. Überall werden Mikro-Brauereien gegründet, gibt es Shops, die Sets zum Selbst-Brauen verkaufen und Kurse anbieten, bloggen Menschen über Bier und setzen sogar Groß-Brauereien wie Maisel in Bayreuth auf den neuen Trend im Genießen. Was ist da los? Und bedrohen die neuen Kreativbiere die traditionelle Bierkultur in Oberfranken? Deutschlands jüngster Brauer David Hertl über Vielfalt, Genuß-Trinken und warum wir die Italiener im Blick haben sollten. (Nordbayerischer Kurier, 17.09.2015) MEHR.

Flüchtlinge: Kommentar(un)kultur im Netz

Die Flüchtlingsdebatte in sozialen Netzwerken läuft nach einer neuen Studie weitgehend sachlich – aber den Online-Redakteuren des Kuriers bietet sich leider ein ganz anderes Bild: Immer wieder müssen Hass-Tiraden gelöscht werden. (Nordbayerischer Kurier, 03.09.2015) MEHR.

Auch Hessen entwickelt aktuell einen Aktionsplan gegen Homophobie

Das schwarz-grün regierte Hessen entwickelt aktuell mit allen Ministerien und Vertretern der Community einen Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt, der 2016 in Kraft treten soll. Mit Gegenwind muss gerechnet werden. (L-Mag, 06.08.2015) MEHR.

Mord im Wirtshaus: Dreharbeiten für 2. Franken-"Tatort" im Nürnberger Land

Im Nürnberger Land finden derzeit die Dreharbeiten für den zweiten Franken-"Tatort" "Das Recht sich zu sorgen" statt. Die erste von drei Leichen, mit der Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) sich diesmal beschäftigen müssen, wird in einem Wirtshaus gefunden. Das steht in der Realität in Röthenbach an der Pegnitz. Der Kurier war bei den Dreharbeiten dabei. (Nordbayerischer Kurier, 28.07.2015) MEHR.

Sozialministerium finanziert homophobe Beilage des Erzbistums Augsburg

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg hat am Samstag in der „Augsburger Allgemeinen“ und am Montag in der „Allgäuer Zeitung“ eine Familien-Beilage namens „Familienbunt“ veröffentlicht, die alles andere als bunt ist, sondern sich explizit gegen Gender-“Ideologien“ und die Ehe-Öffnung für Lesben und Schwule ausspricht. Die Beilage ist steuer-finanziert, die Mittel dafür stammen unter anderem vom bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration. (Nordbayerischer Kurier, 21.07.2015) MEHR.

Würzburg: Wie Rechtsextreme eine CSU-Facebook-Gruppe unterwanderten

Facebook-Gruppen der CSU in Bayern gibt es sehr viele. Allein in Würzburg gibt es nahezu ein Dutzend. Eine von ihnen, in denen unter anderen Europaministerin Beate Merk und die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär Mitglied waren, wurde Ende Juni von Rechtsextremen „gekapert“ - durch eine Unachtsamkeit des Administrators. Anstatt aber die Gruppe zurückzuerobern, flüchteten die CSU- und CDU-Mitglieder. Jetzt haben unter dem Deckmantel der Unionsparteien dubiose Gestalten freie Hand für Austausch und Verabredungen. Von außen sieht man das nicht, die Gruppe hat den Status „geschlossen“. (Nordbayerischer Kurier, 12.07.2015) MEHR.

Aktionsplan "Für Akzeptanz & gleiche Rechte" in Baden-Württemberg verabschiedet

Politische Stärkung für LGBT-Menschen in Baden-Württemberg: Noch vor der Sommerpause beschloss der Landtag den Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“. Bei der Umsetzung der 20 Ziele setzt die Regierung stark auf ehrenamtliches Engagement. (L-Mag, 4.7.2015) MEHR.

Kommentar zur Ehe-Öffnung: Immer dieses Bauchgefühl

Es steht Bauchgefühl gegen Bauchgefühl. Die einen haben Schmetterlinge im Bauch und möchten, dass ihre Liebe auch staatlich anerkannt wird - und zwar voll. Angela Merkel hat hingegen ein Magengeschwür, wenn es darum geht, lesbischen und schwulen Paaren die Ehe zu öffnen. Denn da ist ja der konservative Rand der Union. Und da ist das Adoptionsrecht. 2001 war Deutschland mal fast Vorreiter. Jetzt will es noch nicht mal Mitläufer sein. (Nordbayerischer Kurier, 27.05.2015) MEHR.

Tagesthema Fast Food: Zahlen und Fakten zur Service-Gastronomie

Was genau ist eigentlich Service-Gastronomie? Wer verdient mehr: McDonald's oder Burger King? Was ist Convience Food? Welche Gastro-Bereiche der schnellen Küche sind die umsatzstärksten? Wer macht das Geschäft an der Raststätte? Und wer ist Deutschlands größter Currywurst-Produzent? Interessante Daten und Fakten rund um das Thema Fast Food in interaktiven Grafiken. (Nordbayerischer Kurier, 15.04.2015) MEHR.

Sexismus in der Werbung nimmt zu

"Sex sells" - das gilt in der Werbung nach wie vor, gedruckt wie im Fernsehen und auch auf Messen. Leichtbekleidete Frauen, die sich auf Autohauben räkeln. Hausfrauen mit Mordsdekolleté, die besonders lustvoll einen Pudding essen und danach den Löffel ablecken. Miss IFA, das rothaarige "Maskottchen" der Funkausstellung, deren Rock jedes Jahr kürzer wird. Oder liebevoll in lila Umgebung drapierte Putzartikel garniert mit einem dummen Spruch im Vorfeld des internationalen Frauentages. Und der Eindruck trügt nicht: Frauenfeindliche Werbung nimmt zu, meldet der Werberat.

(Nordbayerischer Kurier, 07.03.2015) MEHR.

Digitaler Jahresrückblick 2014

Kommentar-Kultur im Netz: Meine Meinung - dein Schaden

2014 war das Jahr, in dem der Ton rauer wurde. Mehr oder weniger latent rassistische, sexistische, homophobe, nationalistisch gesinnte Menschen gehen auf die Straße – Sarrazin-Parolen, evangelikale Ideen, die Pegida und die AfD werden populär. Oder sie terrorisieren im Internet auf Nachrichtenportalen, Facebook und Twitter mit ihrer Wut und Weltsicht. Der Netz-Troll ist das Phänomen des Jahres 2014. Und die Diskussionskultur im Internet geht immer mehr den Bach runter. ("Echo Online", 30.12.2014) MEHR.

Dicht am täglichen Leben

Charmante Geschichten aus dem Leben, nicht belanglos, aber ganz ohne erhobenen Zeigefinger: Florian Wacker hat mit seinem Erzählungsband "Albuquerque" ein starkes literarisches Debüt hingelegt. ("Echo Online", 29.12.2014) MEHR.

"Die Wolken von Sils Maria"

In Olivier Assayas’ neuestem Werk treiben Juliette Binoche und Kristen Stewart als verhindertes Liebespaar zwischen Rolle und wirklichem Ich, Realität und Theater. ("Echo Online", 18.12.2014) MEHR.

Was Katzencontent mit kritischer Datenanalyse zu tun hat

Ihr postet auch gerne Bilder eurer Katzen? Achtung – man kann über die Metadaten von diesen Digitalfotos ziemlich viel herauskriegen. Der amerikanische Medienkünstler Owen Mundy macht das jetzt sichtbar mit seinem neuesten Projekt „I know where your cat lives“. ("Echo Online", 04.08.2014) MEHR.

Baden-Württemberg: Neue Petition gegen Bildungsplan

Nach den #idpet'lern laufen jetzt evangelikale, konservative "Familienschützer" Sturm gegen den von der grün-roten Landesregierung geplanten Bildungsplan 2016. Sie sagen, die Integration von sexueller Vielfalt in die Lehrpläne ist unter dem Leitsatz "Akzeptanz" verfassungswidrig. (l-mag.de, 01.07.2014) MEHR.

Facebook in der Schule: Das sagen Lehrer und Experten

Sollten Lehrer in Hessen für Unterrichtszwecke Online-Communities, vor allem Facebook, in der Schule nutzen dürfen oder nicht? Diese schulpolitische Frage ist vergangene Woche entbrannt, nachdem Teilergebnisse einer nicht-repräsentativen Studie von Technischer Universität Darmstadt und HR-Info vorab veröffentlicht wurden. Wie denken Lehrer und Experten darüber? ("Echo Online", 14.04.2014) MEHR.

"Heimat": Erst durch die Nase, dann ins Herz

Wasserturm, evangelische Kirche und der Schornstein der Zuckerfabrik – das war bis zum Abriss letzterer bis 2009 die typische Skyline der Kreisstadt Groß-Gerau. Für Redakteurin Kerstin Fritzsche gehörte dazu aber noch etwas sehr Typisches: der süßliche Geruch über der Stadt, wenn im September die Zucker-Produktion anfing. Denn auch Gerüche können Heimat sein. „Geborgenheit braucht Stallgeruch“, beschreibt es der Soziologe Gerhard Schulze. (ECHO-Medien, 20. 03.2014) MEHR.

Anders und doch gleich

Wenn Lesben und Schwule auch Eltern sein wollen. (fluter.de, 02.01.2014) MEHR.

Facebook-Hacking: Wie ich Unterstützerin suspekter Pariser Kneipen wurde

Online-Redakteurin Kerstin Fritzsche nutzt Facebook nach anfänglicher Abwehr inzwischen regelmäßig beruflich und privat. Vor kurzem hatte sie plötzlich keine Kontrolle mehr über ihre Likes und fand in dieser Liste arabische Facebook-Seiten, die angeblich zu einer Kneipe in Paris gehörten. Nur: Sie hatte diese Seiten nie geliket. Vermutlich ist sie Opfer eines sogenannten „cross site scriptings“ geworden, mit dem von außen Bereiche eines Profils fremdgesteuert werden können. Laut Darmstädter IT-Experten kann man dagegen überhaupt nichts tun. (Echo Online, 01.12.2013) MEHR.

Rummel im Dornröschenschlaf

Der „VEB Kulturpark Berlin“ im Treptower Plänterwald war der einzige Freizeitpark der DDR und bespaßte Generationen von Kindern. Nach der Wende schaffte der neue „Spreepark“ unter der Führung der Schaustellerfamilie Witte nicht, an die alten Erfolge anzuknüpfen. 2009 wurde der ehemalige Freizeitpark als vergessener Ort mit dem Charme vergangener Zeiten wiederentdeckt. Jetzt ist seine Zukunft wieder ungewiss: Es droht die Zwangsversteigerung. (Darmstädter Echo, 29.06.2013) MEHR.

Bülent Ceylan im Interview: "Hauptsache, man ist Mensch"

Seit Jahren füllt der Mannheimer Comedian Bülent Ceylan mit seinen Programmen die großen Veranstaltungshallen. Von 31. Mai bis 2. Juni kommt er mit seinem aktuellen Programm „ Wilde Kreatürken“ nach Heppenheim, gerade war er damit in Frankfurt, wo wir ihn zum Gespräch trafen. Der „Monnemer Terk“ über verrückte Fans, Kloppo, ungeliebte Kleinstädte, heikle Witze, die NPD und den Beginn seiner Karriere. Mit Video. ("Echo Online", 03.05.2013) MEHR.

"Sea+Air": "Begrenzung fördert die Kreativität"

Ihre Musik lässt sich nicht beschreiben. Es ist, als hätten die Eheleute Eleni und Daniel Benjamin alias "Sea+Air" ein neues Genre geschaffen. Etwas, das so klingen muss, wenn Singer/Songwriting auf Indie-Pop trifft, gepaart mit einem Spritzer klassischer Musik, griechischer Folklore und einem Spritzer psychedelischem Sixties-Progrock. Ihr Debüt "My heart's sick chord" ist komplett für das Cembalo geschrieben. Was das Besondere an diesem altertümlichen Instrument ist, warum Berlin mehr Klischee ist als ihre Heimatstadt Stuttgart, wie Naturerfahrungen in Musik fließen und auf was es beim Musikmachen genreübergreifend wirklich ankommt - darüber sprach ECHO-Live mit "Sea+Air" vor ihrem Auftritt in Aschaffenburg. (ECHO-Live, 25.01.2013) MEHR.

Longboarding: Über den Asphalt surfen

Es verschafft Glücksgefühle wie beim Surfen, wenn man es geschafft hat, eine Welle komplett zu reiten. Aber hier wird nur der Asphalt bezwungen. Longboarding, das Cruisen mit einem langen Skateboard, erobert die Städte. Auch Darmstadt. (ECHO-Live, 26.09.2012) MEHR.

"Pothole Gardening": Schlaglöcher zu Blumenbeeten

In Großstädten ist „Guerilla Gardening“ fast schon Alltag: Saatbombe basteln, auf Brachflächen schmeißen und warten, bis es grünt. Oder Verkehrsinseln bepflanzen oder Blumenkübel an Laternenmasten hängen. Im Londoner East End geht jemand beim radikalen Gärtnern im öffentlichen Raum noch weiter: Er bepflanzt Schlaglöcher thematisch und richtet dabei augenzwinkernd und liebevoll eigene Szenerien her. „Pothole Gardening“ heißt der neue Trend. ("Echo Online", 10.04.2012) MEHR.

Forscher-Team widerlegt Thilo Sarrazins Thesen

Jetzt kann die Integrationsdebatte erst richtig beginnen: Ein Forscherteam der Berliner Humboldt-Universität hat Thilo Sarrazins Thesen zur misslungenen Integration von Muslimen in Deutschland aus seinem Bestseller "Deutschland schafft sich ab" genauer unter die Lupe genommen und durch bereits erschienene Studien widerlegt. Mit der Analyse versuchen die Forscher gleichzeitig eine Erklärung dafür zu geben, warum Sarrazins Buch das erfolgreichste Sachbuch seit 1945 ist. (Echo Online, 10.01.2010) MEHR.

Die Stadt im Zeichen der Zeichen

Das Phänomen Street Art hat Hochkonjunktur: Als Gegenstand wissenschaftlicher Abschlussarbeiten, privater Foto-Blogs oder Teil des etablierten Kunstbetriebs in Ausstellungen und Filmen wie "Exit through the gift shop" über Banksy, der dieser Tage anläuft. Der lesenswerte Essay-Band "Legenden der Straße", herausgegeben vom Berliner Archiv  der Jugendkulturen, widmet sich dem Phänomen wie gewohnt nicht nur wissenschaftlich, sondern lässt auch die Aktivisten selbst zu Wort kommen. (Die Berliner Literaturkritik, 20.10.2010) MEHR.

Kassettenmädchen unter sich

Wie wir wurden, was wir sind: Auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) war mal jung und ganz schön von Musik beinflusst. Mit Redakteurin Kerstin Fritzsche traf sie sich zum gemeinsamen Musikhören in Wiesbaden. Beide sind Jahrgang 1977 und im Rhein-Main-Gebiet aufgewachsen - mitten im Kassettenzeitalter. (ECHO-Live, 08.10.2010) MEHR.

Von Schuld, Verbrechen und Lob

Männer loben gerne Männer. Auch in der Literatur. Und vor allem in der Literaturkritik. Darüber muss wiederum auch geschrieben werden. Und wo so viele Männer über Männer, die großteils über Männer schreiben, geschrieben haben, darf dann die Kritik der Kritik auch mal eine (junge!) Frau schreiben. (Die Berliner Literaturkritik, 06.09.2010) MEHR.

Der Meinungsmacher und die Rebellen

Der Frankfurter Journalist Volker Zastrow hat ein Buch über die vier früheren hessischen SPD-Landtagsabgeordneten geschrieben, die sich im November 2008 weigerten, Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin zu wählen. „Die Vier“ deckt weniger eine Intrige auf, wie der Untertitel verspricht, sondern wirft die Frage auf, was Journalismus eigentlich darf und sollte. (Die Berliner Literaturkritik, 21.09.2009) MEHR.

Carmen Everts akzeptiert Rüge

Die ehemalige Riedstädter Landtagsabgeordnete und SPD-„Abweichlerin“ Carmen Everts hat im Parteiordnungsverfahren eine Rüge akzeptiert. Everts teilte ihre Zustimmung zu der mildesten Form der Parteistrafe in einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben dem SPD-Unterbezirk Groß-Gerau mit. Mit Video. ("Echo Online", 21.05.2009) MEHR.

Amerikas Alphamädchen

In den 70er Jahren schrieb Marilyn French über die Probleme amerikanischer Frauen. Von ihren Büchern könnten alle neuen Feministinnen noch etwas lernen. (ZEIT online, 26.08.2008.) MEHR.

Platz da für die Mädels!

Jugendkulturen waren lange Zeit "Jungskulturen". Gerade in Szenen, in denen es sportlich etwas anspruchsvoller oder gar gewalttätig zugeht, hatten Mädels bisher eher nur als optisch nettes Beiwerk was zu suchen. Heute schwingen sich immer mehr Mädels selbst aufs Skateboard oder leider auch die Fäuste gegen Ausländer und Außenseiter. (www.goethe.de, Februar 2008) MEHR.

Der Pop-Islam kommt

Kritik: Julia Gerlach: Zwischen Pop und Dschihad. "Jung, männlich, muslim". Diese drei Schlagwörter reichen, meint die Journalistin Julia Gerlach, um im Westen Angst und Zurückhaltung zu verbreiten. Dabei kennt kaum jemand die jungen Muslime und Muslimas wirklich. Viele wollen einfach nur Gutes tun und gesellschaftlich integriert werden. (fluter.de, 05.01.2007) MEHR.

 

Und es hat Plopp! gemacht

Empfänger gibt es schon, Sender werden zum Teil noch gesucht: Ganz nebenbei hat sich eine ernst zu nehmende freie Szene für Hörspiele etabliert. Die Zusammenarbeit mit Rundfunkanstalten kommt durch gemeinsame Preise voran. Eine Anthologie sammelt jetzt wichtige neue Produktionen. (taz, 21.11.2006) MEHR.

"Wir sind keine Videorekorder"

Edgar Reitz, Philipp Rösler und andere Prominente diskutieren im Katholischen Forum Hannover über den Begriff "Heimat". (KirchenZeitung des Bistums Hildesheim. 08.01.2006) MEHR.